Zum Protest gegen die Zwangsprostitution während der WM

Das Thema hat es tatsächlich bis in die TV-Nachrichten geschafft. Zwar nur in die Spätvorstellung, aber immerhin.
Anlass des Berichtes war jedoch nicht die vom Deutschen Frauenrat initiierte Kampagne gegen die Zwangsprostitution, sondern die Überlegung der Schweden, die WM zu boykottieren.
Während sich hier in Deutschland Bordellbetreiber und Zuhälter in gieriger Vorfreude die Hände reiben, ist in Schweden die Prostitution nämlich gänzlich verboten.

Peinlich berührt war ich, als neben der Vorsitzenden des Frauenrates und dem DFB Präsidenten auch ein Bordellbetreiber des angeblich grössten europäischen Freudenhauses in Köln zu Wort kam und ungeniert minutenlange kostenlose Reklame für sich machen durfte.
Schade, dass im Gegenzug nicht einmal eine der zwangsverpflichteten Frauen dazu Stellung nehmen durfte, wirklich schade. :-(

Bis gestern wusste ich auch nicht, dass es sog. Verrichtungsboxen gibt. Das sind, sagen wir mal, besondere, überdachte Parkplätze für den schnellen F**k zwischen zwei Fussballspielen. Zum Schutz der Prostituierten haben diese jeweils einen Alarmknopf, ja tatsächlich.
Wer schützt denn eigentlich die zwangsweise zur Prostitution ins Land geschleppten Mädchen und Frauen? Wo ist deren Alarmknopf?

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