Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Niedersachsen
Zur Bundestagswahl 2005 habe ich ihn bereits ausprobiert, zur Landtagswahl in Niedersachsen am 27. Januar 2008 wurde er frisch aufgelegt, der Wahl-O-Mat Niedersachsen.
Was ist der Wahl-O-Mat? Jede der zur Wahl antretenden grossen Parteien hat dafür zu 30 verschiedenen Thesen Stellung genommen, potentielle Wähler/-innen können anhand der Übereinstimmungen mit den Positionen erfahren, welche Partei sie wählen müssten/sollten/könnten.
14 Parteien stehen zur Wahl, angefangen bei den grossen Parteien wie SPD, CDU, FDP, Bündnis90/Grüne, weiter über Linke und Rechte bis hin zu den kleinen Parteien wie den Friesen, die noch schnell das Wahlgesetz ändern wollen, weil sie die Minderheitenregelung für sich in Anspruch nehmen möchten. Einen relativ kompakten Überblick gibt es hier.
Mein Ergebnis: ich sollte die Linke wählen. *fällt ohnmächtig zu Boden*
Nur noch eine Frage: Wo bleibt eigentlich der Wahl-O-Mat Hessen?




wo bleibt der wahl o mat hessen??
Kommentar von Armin, geschrieben am 8. Januar 2008 um 11:36 pmGenau das “frug” ich bereits.
Kommentar von Martina Preuss, geschrieben am 9. Januar 2008 um 1:58 pmDie ausufernden Wahlkampfaussagen des Herrn Koch kann man aber wahrscheinlich nicht imehr in einen Wahl-O-Mat pressen.
Antwort auf meine Anfrage:
Sehr geehrter Herr *****,
vielen Dank für Ihr Interesse am Wahl-O-Mat. Leider ist es uns in Hessen nicht gelungen,
die für den Wahl-O-Mat notwendigen Partner vor Ort im Land vom Angebot zu überzeugen,
weshalb es leider zur Landtagswahl 2008 in Hessen keinen Wahl-O-Mat geben wird.
In der Hoffnung, Sie dennoch nicht für unser Angebot verloren zu haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Kommentar von martin, geschrieben am 13. Januar 2008 um 11:44 pmIhre Wahl-O-Mat-Redaktion
Danke für die Info!
Kommentar von Martina Preuss, geschrieben am 14. Januar 2008 um 9:09 amKerle wann kommt das Teil denn endlich für Hessen? Unfassbar! Eine Unverschämtheit ist das! Ich bin so ratlos, welche Partei ich wählen soll! Und Sie verletzen meine Gefühle!
Sehr witzig, Karl Heinz, hier mit falscher E-Mail Adresse und falschem URL aufzukreuzen. Aber wahrscheinlich muss dass so sein, denn lesen bzw. Texte geistig verarbeiten kannst du offensichtlich nicht … Sonst hättest du vielleicht bemerkt, dass einige/die Parteien in Hessen bei der Erstellung des Wahl-O-Maten nicht mitgespielt haben.
Kommentar von Karl Heinz, geschrieben am 15. Januar 2008 um 10:57 amWie sieht es mit dem Wahl-O-Mat für Hamburg aus? Wird es da wieder einen geben?
Kommentar von Otto, geschrieben am 15. Januar 2008 um 10:37 pmDas müsstest du die Wahl-O-Mat Betreiber am besten selbst fragen, eine E-Mail an info@bpb.de sollte reichen.
Kommentar von Martina Preuss, geschrieben am 16. Januar 2008 um 9:23 amBis jetzt ist in den Pressemitteilungen jedenfalls nichts dazu geschrieben worden.
Ich war gerade auf der Suche nach dem Wahl-O-Mat für Hessen 2008, da ich dieses Tool seit einigen Jahren für meine Wahlentscheidung nutze. Es ist sehr schade, dass die Verantwortlichen der Parteien für die Landtagswahl in Hessen nicht an diesem Programm teilnehmen wollen.
Kommentar von Léonie, geschrieben am 21. Januar 2008 um 8:05 am[...] Offenbar war es in der Tat nicht möglich die Parteien von dem Angebot zu überzegen wie im Parteiblog berichtet wird (einfach zu den Kommentaren [...]
Pingback von Kein Wahl-O-Mat für Hessische Lantagswahlen 2008 « TheAddicT’s private universe, geschrieben am 24. Januar 2008 um 1:55 pmTja, ich war bis eben auch auf der Suche nach dem Wahl-o-mat Hessen…
Kommentar von Annette, geschrieben am 24. Januar 2008 um 6:08 pmIch find den Wahl-o-mat eine tolle Sache, um einen relativ guten Überblick über den ganzen Wahlkampfdschungel zu bekommen.
Schade, dass die Parteien die Notwendigkeit eines solchen Angebots nicht sehen/nicht unterstützen…
Das es für Hessen keinen Wahl-o-mat gibt ist wirklich schade. Ist dank Vorratsdatenspeicherung aber vielleicht auch nicht mehr zulässig, da ja dann der Grundsatz “geheime” Wahl gefährdet wäre
Die Grünen bieten immerhin einen Grün-o-mat an, womit man sich auf Grün-Verträglichkeit testen kann, unabhängig und vergleichbar mit anderen Parteien ist das aber wohl nicht…
http://gruen-o-mat.de/
Ist aber immerhin ganz gut geeignet um die Position der Grünen zu ermitteln und dann Google und Co. zu befragen, was die anderen Parteien dazu sagen (könnten).
Kommentar von David, geschrieben am 26. Januar 2008 um 1:00 pmHabe ich gleich mal ausprobiert. Aber einige der dort aufgeführten Thesen bzw. Fragen sind mMn keine ureigenen “grünen Positionen”, sondern werden auch von anderen Parteien (SPD z.B.
) vertreten.
Daher sollte man das Ergebnis nicht 1:1 für voll nehmen, denke ich.
Ähnliche Abschläge sollte man wohl auch beim Wahl-O-Maten machen, da diese ganzen Frage-und-Antwort-Tests eher ein punktuelles Schlaglicht werfen, denn ein ganzes Parteiprogramm beleuchten (können). Ist also alles mit gesundem Menschenverstand zu geniessen. Trotzdem interessant.
Kommentar von Martina Preuss, geschrieben am 26. Januar 2008 um 2:01 pm[...] Oh… für Hessen gibt es keinen Wahl-o-mat. Wie ich in einem SPDnahen Blog lesen konnte, haben sich dort keine Partner gefunden. Naja, in NDS war jedenfalls die Linkspartei [...]
Pingback von PatJe.de » Jetzt also doch :(, geschrieben am 28. Januar 2008 um 11:53 amNun, für 2009 habe ich auch noch nichts gefunden.
Kommentar von blogfeuer, geschrieben am 1. Januar 2009 um 8:25 pmSchade, ich hätte mich in aller Kürze gerne über die Parteien informiert. So bleibt mir nur bei Utube die Spots anzuschauen und die ewig langen Erklärungen der Parteien anzuschauen. Eine tabellarische Gegenüberstellung für Parteiziele und unterschiedliche Gebiete hätte mir auch weitergeholfen. Naja, dann ist die Wahlbeteiligung eben geringer. Scheinbar nehmen die Parteien das in Kauf.
Aber:
Wisst Ihr zufällig, wieviel jetzt dran war mit den Handyfotos bei der Wahl von Ypsilanti? (Die Abgeordneten sollten ihre Wahl der Ministerpräsidentin per Handy dokumentieren.) Für mich wäre das ein Ausschlusskriterium. Wenn es kein grober Spass war. Uns Hessen ist mittlerweile der Sinn für Humor in der Politik vergangen. Mit so etwas würde die SPD aufhören, eine demokratische Partei zu sein, wenn es stimmt.
Viele Grüße,
Kommentar von Martin Beinhauer, geschrieben am 4. Januar 2009 um 12:57 amMartin Beinhauer
Selbstverständlich war da überhaupt nichts dran, denn außer einem Artikel in der nicht gerade als SPD-nahe bekannten F.A.S., der sich auf namentlich nicht genannte SPD-Abgeordnete bezog, und der zu einer Zeit erschien, als man sich sicher sein konnte, mit Ypsilanti-Bashing auf allgemeinen Zuspruch zu stoßen, gibt es keine Quelle für diese Behauptung.
Wenn sich der Verdacht auch nur andeutungsweise erhärtet hätte, hätte man davon mehr gehört bzw. gelesen als nur diesen Artikel (der dann von allen anderen Zeitungen abgeschrieben wurde). Denn das wäre ein Skandal gewesen, der jeden vermeintlichen oder tatsächlichen Wortbruch weit in den Schatten gestellt hätte.
Dieses Gerücht sollte also nicht das Ausschlusskriterium sein.
Viel Spaß beim Wählen, wen auch immer!
Kommentar von Mathias, geschrieben am 16. Januar 2009 um 5:02 pmMathias