Renten abschaffen …
Der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger vermeldet per dpa, dass es im Juli minus 1,6 Prozent weniger Einnahmen bei den Pflichtbeiträgen zur Rentenversicherung gegeben habe.
Sozialministerin Ulla Schmidt räumte ein vorübergehendes Zahlungsproblem ein. Das Problem werde aber durch das Vorziehen von Bundesmitteln gelöst, die der Rentenversicherung ohnehin zustünden.
Dazu passt doch die Forderung des DIW, das Rentenalter auf 70 Jahre hochzusetzen.
Klar, wir wissen ja heute schon vor lauter Arbeitsplätzen nicht mehr aus den Augen zu gucken …
Das einzige, was passieren wird, ist die Erhöhung der Zahl der Langzeitarbeitslosen, weil die Wirtschaft Frischfleisch eher einstellt als Mitarbeiter mit Erfahrung. Aus den Langzeitarbeitslosen werden Hartz IV-Empfänger, der in die Rente einzubauende Nachhaltigkeitsfaktor sinkt, die Renten mit ihm, die langzeitarbeitslosen Menschen werden frustriert und krank, sterben vielleicht sogar, bevor sie ins reguläre Rentenalter eintreten könnten usw.
Jepp, so kann ich den Rentenbetrag freilich auch stabil halten.
Persönlich plädiere ich ja dafür, noch einen Schritt weiterzugehen und die staatliche Rente ganz abzuschaffen.
Entweder man spart selbst anständig, solange man arbeitet, oder man hat halt im Alter nur die Sozialhilfe. Das wäre doch mal ein volkswirtschaftlicher Genesungsprozess. Oder? Oder?


