Nein
Warum auch immer, vorhin erreichte mich ein mysteriös formulierter Rundbrief eines Einzelbürgers.
Mitunter bin ich durchaus dankbar, wenn ich unaufgefordert mit der (zugegeben zu kurzen
) Nase auf Dinge gestossen werde, dir mir sonst entgangen wären.
Ich surfe dem nach.
Mitunter bin ich dann aber nicht gewillt, auf Dinge hinzuweisen, die mir irgendwie merkwürdig vorkommen. Geld in Gold umzutauschen – nur so als Beispiel – und nebendran noch auf die Regierung, das Wetter, den Nachbarn und den schlechten Schlaf zu schimpfen. Natürlich alles ohne ein aussagekräftiges Impressum, genauso kryptisch wie die E-Mail. Obwohl ich natürlich mit einem Klick bei der Denic herausfinden kann, wer für den URL verantwortlich zeichnet.
So, ich bin dem also nachgesurft, habe mich umgeblickt, festgestellt, dass derjenige lieber anonym bleibt und bin wieder gegangen. Und genau deshalb gibt’s hier auch keinen Link, sondern nur ein kurzes und öffentliches Nein.


