Was denn nun, mehr oder weniger Studierende in Göttingen?
So ganz komme ich in der Bildungspolitik ja nicht mehr mit.
Der eine SPD-Kandidat für einen Stadtratsposten erzählte einem Bekannten bei einer Wahlkampfveranstaltung, es gebe Bestrebungen in Hannover, die gesamte Medizin aus Göttingen abzuziehen und nach Hannover zu verlagern. Was ein wirklich schwerer Schlag für die Göttinger Uni wäre und hoffentlich niemals passiert.
Obwohl solches der CDU-Landesregierung im Zusammenspiel mit dem derzeitigen Uni-Präsidenten in Göttingen durchaus zuzutrauen wäre. Schliesslich haben sie es in gemeinsamer Anstrengung geschafft, kräftig am Stuhl der weithin renommierten Politikwissenschaft zu sägen und als Ausgleich einen Lehrstuhl für Pferdewirtschaft (oder wie sich das schimpft) zu etablieren.
(Wer sich jetzt an den Kopf fasst, hat wahrscheinlich nicht so ganz Unrecht …)
In einer E-Mail lese ich andererseits gerade, dass laut einer Studie zur Entwicklung der Studierendenzahlen diese bis 2014 kräftig steigen werden und in Göttingen wieder eine Steigerung auf bis zu 30.000 Studenten und Studentinnen angestrebt wird. Dazu müsse man attraktive Angebote bereithalten.
Kleine Frage meinerseits: mit Pferdewissenschaft vielleicht?


