Kulturlandschaft in Göttingen im Zeitalter restriktiver Sparmassnahmen

Inzwischen sind 6 Wahlkampfnewsletter vorbeigesegelt, von denen ich urlaubsbedingt nur den ersten wahrgenommen habe.
Aus dem letzten Brief ziehe ich mal einen Punkt heraus:

Die Kulturlandschaft braucht Verlässlichkeit, wie sie die SPD bieten wird. Die SPD hat sich von Anfang an gegen die von der CDU/FDP-Landesregierung vorgenommenen gravierenden Kürzungen gewandt. Aktuell versucht die CDU beim Abschluss neuer Zuschussverträge für Göttinger Symphonie Orchester und Deutschem Theater zu verschleiern, dass eine deutliche Kürzung der Zuschüsse durch das Land intendiert ist und die künstlerische Qualität über kurz oder lang ebenso gefährdet wird wie die Arbeitsplätze der Einrichtungen. Die SPD und ihre Vertreter in den Gremien werden unter den gegebenen Umständen die Zustimmung zu den aufoktroyierten Vertragsentwürfen verweigern.
Die SPD ist es gewesen, die im Stadthaushalt trotz knapper Haushaltsmittel die Kulturförderung fortgeschrieben hat. Die Göttinger SPD hat sich erfolgreich für die Zukunft des Jungen Theaters eingesetzt, als seitens des Landes und der CDU schon die Schließung angestrebt wurde. Unser Engagement hat so eine der wichtigsten kulturellen Institutionen in Göttingen gerettet. Genauso wie wir für das Junge Theater gekämpft haben, engagieren wir uns jetzt für eine Verbesserung der Verträge beim Deutschen Theater und genauso werden wir eintreten, wenn es gilt die Vielfalt der Göttinger Kultur zu sichern. Auf diesem Wege arbeiten wir daran Göttingens Zukunft gemeinsam zu gestalten, denn gerade wegen des kulturellen Angebots ist die Stadt lebenswert und gerade deswegen kommen Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Göttingen.

Das Land hat der Stadt Göttingen die Zustimmung zum Haushalt verweigert und Einsparungen in einer Höhe von mehr als 11 Mio. gefordert.
Die Stadt ist schon seit Jahren hochverschuldet und ich frage mich, wo am gerechtesten oder sinnvollsten gespart werden kann?

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