Kommentare verfahren

Aktuell gibt es im Blog der SPD NRW eine Diskussion darum, wie mit Kommentaren zu verfahren ist.
Anlass dazu geben bzw. gaben die Kommentare eines gewissen Sozialdemokratie für Oskar, der mehr oder minder anonym – seine Identität ist scheinbar unbekannt, seine angegebene email-Adresse existiert nicht etc. – das Blog mit – freundlich ausgedrückt – provozierenden Kommentaren überzieht und dabei gerne mal den ein oder anderen oder auch gleich die ganze Partei beleidigt.

Muss man das hinnehmen? Immer im Dienste der freien Meinungsäusserung?
Die Idee, erst eine email-Adresse zu verifizieren, bevor jemand kommentieren darf, finde ich als Lösungsansatz nicht schlecht.
So ähnlich setze ich das im gerade neu eröffneten Taschenblog auch ein, denn das ist mit Wordpress-Bordmitteln ganz einfach zu erreichen, und dann bedarf es auch erstmal keiner Captchas, um z.B. SPAMmer auszusortieren. Dazu einfach in den Optionen unter Diskussion die beiden Punkte:
Bevor ein Kommentar erscheint
- muss der kommentierende Autor Name und E-Mail hinterlassen.
- muss der Autor bereits einen zugelassenen Kommentar geschrieben haben.
anhaken.
Möchte jemand kommentieren, kann ich so an seine email-Adresse eine kurze Rückfrage stellen, wird diese nicht beantwortet, hat derjenige welcher eben Pech gehabt. Wird sie beantwortet, kann ich den Kommentar und gleichzeitig den Autor für künftige Kommentare freigeben.

Den Einwand in den Kommentaren des NRW SPD Blogs, dass es natürlich gewitzte Figuren geben wird, die sich für solche Zwecke eine Wegwerfadresse ohne persönlich nachvollziehbare Angaben besorgen, finde ich durchaus berechtigt. Solche Trolle werden immer wieder versuchen , sich durchzuschlängeln. Diese Dienste müsste man evt. vor einer Verifizierung gleich aussortieren.

Den Tonfall dieses Oskars oder wer auch immer er sei finde ich jedenfalls unter aller Würde, seine Äusserungen über Johannes Rau gehen an jeder Pietät vorbei und deshalb sollten seine Kommentare zumindest zu diesem Posting weiss Gott nicht wiederhergestellt werden. Irgendwo gibt es auch in der freien Meinungsäusserungslandschaft eine (rechtlich definierte) Grenze, und da hat er sie in meinen Augen verletzt.

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