GEZ doch endlich weg
Heute (gestern?) wurde die Einführung der GEZ-Gebühren für internetfähige Computer beschlossen und verkündet. Ab Januar 2007 will man 5,52 Euro monatlich von all jenen berappt wissen, die bisher noch keine Rundfunkgebühren zahlten.
Das dürfte dann hauptsächlich die Betriebe treffen, die seit einiger Zeit ebenfalls gesetzlich gezwungen werden, einen Internetzugang für die Übertragung der steuerlichen und Sozialversicherungsmeldungen vorzuhalten.
Ach nein, Gebühren werden ja auch fällig, wenn man zwar keinen Internetzugang besitzt, aber einen Computer, der internetfähig ist.
Die Aussage des Herrn Wulff, das beträfe doch sowieso nur eine kleine Gruppe, halte ich entweder für einen ziemlich doofen Witz oder bitteren Sarkasmus – letzteres, sofern Herr Wulff der Meinung sein sollte, weil die Wirtschaft so am Boden liegt, könnten das nur noch wenige Betriebe sein.
Sogar in amerikanischen Blogs ist die Posse um unsere Rundfunkgebühren schon angekommen, obwohl man sich dort sonst nicht so sehr für good old Germany interessiert.
Publicity über den grossen Teich, so geht’s …



