Der erste Eindruck von der Oberbürgermeister-Stichwahl

Kurz zusammengefasst aus meinem kleinen Wahlbezirk:
- noch miesere Wahlbeteiligung als vor zwei Wochen
- ein Stimmverhältnis von 3:1 für den SPD-Kandidaten Wolfgang Meyer

Der Vormittag ging auf jeden Fall schneller rum, wenn mir auch das aufstehen um sechs an einem Sonntag nicht gerade leicht fiel. Da um diese Zeit natürlich kein Bus fuhr, musste ich mich in aller Herrgottsfrühe den Berg zu meinem Wahlbezirk raufquälen. Pünktlich um 1/2 8 stand ich mit einigen anderen vor der Tür zur Schule – die noch geschlossen war. Eine leicht bibbernde Viertelstunde später, wir hatten just beschlossen, den Hausmeister anzurufen, erschien dieser dann doch noch, leicht verknittert und zerknirscht, weil er verschlafen hatte. ;-)

War aber nicht ganz so schlimm, die Wahlkabinen waren bereits aufgebaut, die Wahlurne hatten wir schnell präpariert und die Zettel flugs aufgehängt.
Und dann hiess es warten. Und warten. Und warten. In den ersten zwei Stunden hatten wir glaube ich einen Wählerdurchschnitt von sage und schreibe vier pro Stunde.
Ein Grossteil der Wähler/-innen gehörte übrigens der älteren Generation an, die die Demokratie wenigstens noch ein bisschen hochhalten.

Wie gut, dass unsere 3-Mäderl-Runde sich nicht die Stimmung vermiesen liess. Für das leibliche Wohl hatte ich diesmal eine Ladung (gekaufte) Kekse und Weintrauben mitgebracht, auch das half über den Vormittag hinweg. Nur der Kaffee fehlte.

Die Nachmittagsschicht hatte noch weniger Wahlbeteiligung aufzuweisen. Deshalb und weil sie schon so gut vorgearbeitet hatten, ging das Auszählen so flott vonstatten, flotter gings gar nicht mehr. In einer Viertelstunde hatten wir alles erledigt, unterschrieben, eingetütet, telefoniert.
So schnell hatte ich das wahrhaftig nicht erwartet. Aber umso besser, der Abend gehört mir. :-)

PS: Erste Ergebnisse gibt es bereits bei der KDS unter Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl 2006.
Es sieht gut aus für Wolfgang Meyer. :-)

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