Archiv für die Kategorie 'Kosmopolitisches'

EU-Jahrbuch 2006

16. Januar 2007

Na holla, kaum guckt man nicht hin, gibt die EU ein Jahrbuch heraus. Allerdings nicht mit flotten Sprüchen, sondern mit zehn wichtigen politischen Massnahmen gespickt, die den EU-Bürger darüber aufklären möchten, was die EU im vergangenen Jahr so getrieben hat und dass wir alle davon profitieren.
Z.B. hat man niedrigere Roaming-Gebühren für Auslandstelefonate vorgeschrieben. Heureka.
Und sonst? [...]

Einspruch gegen Wahlcomputer bei der Bundestagswahl soll zurückgewiesen werden

1. Dezember 2006

Wie Heise Online berichtet, hat sich der Wahlprüfungsausschuss gestern gegen den Einspruch von Ulrich Wiesner u.a. gegen die bei der letzten Bundestagswahl eingesetzten Wahlcomputer ausgesprochen.
Der Deutsche Bundestag wird aller Voraussicht nach dieser Empfehlung des Wahlprüfungsausschusses Mitte Dezember folgen.
Hmm, was wird bei so einer Empfehlung wohl eine Rolle gespielt haben? Keine Ahnung von Computern und Software? [...]

Ergebnis der E-Petition “Abschaffung von Wahlcomputern”

29. November 2006

Gestern ist die E-Petition zur Abschaffung von Wahlcomputern beendet worden, insgesamt haben 15.152 und 29.974 Menschen unterzeichnet, das macht 45.126 Unterschriften.
Ziehen wir davon noch die obligatorischen 10 Prozent Spassmacher ab, die es einfach nicht lassen können, bleiben trotzdem noch über 40.000 Leute übrig, die gegen den Einsatz von Wahlcomputern votiert haben.
Leider hat es damit nicht [...]

Über die Sicherheit von Wahlcomputern

24. November 2006

Schon seit längerem läuft eine sog. E-Petition zur Abschaffung der Wahlcomputer, die erstmals bei der Europawahl 1999 in einigen Wahllokalen “ausprobiert” wurden (tatsächlich) und mehr und mehr Einzug in deutsche Wahllokale halten sollen.
Nun spricht man ja nicht erst seit gestern darüber, wie manipulierbar und anfällig (bis ausfällig) solche Wahlcomputer sind bzw. sein können. Ein kurzer [...]

Göttingen – Mexiko 0:3

4. Juni 2006

Ok, das Ergebnis war irgendwie zu erwarten, auch wenn nur die zweite Nationalspielergarde aus Mexiko angetreten war. Mehr als 15.000 Zuschauer sollen life dabei gewesen sein, ungefähr 120 Millionen haben das Spiel vor dem Fernseher verfolgt. Eine schöne Reklame für Göttingen, das jetzt in überseeischen Kreisen sehr bekannt sein dürfte.

Hoffentlich machen sie was draus. Nach [...]

Fussball-Postkarten zur Abpfiff-Kampagne des Deutschen Frauenrates

28. Mai 2006

Für die Kampagne Abpfiff – gegen Zwangsprostitution konnte dank einer Spende des Deutschen Fußballbundes eine Postkarte mit WM-Spielplan zum Verschicken an fußballbegeisterte Freunde und Bekannte, männlich wie weibliche, produziert werden.
In Berlin gab es eine weitere Spende von der SPD-Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert, so dass es neben der bundesweiten auch eine Berliner Version der Postkarte gibt, allerdings [...]

Nächstes Wochenende Fussballspiel Mexiko – Göttingen

27. Mai 2006

Unsere wunderbare Universitätsstadt ist Quartiergeber für die mexikanische Nationalmannschaft während der Fussball-WM.
Anlässlich dessen wird es auch ein – ich sach mal – Aufwärmtraining für die mexikanischen Spieler geben, die am Samstag, 3. Juli, gegen eine Göttinger Regionalauswahl antreten werden.
Samstag, 03.06., 19:00 Uhr
Jahnstadion: Mexiko – Regionalauswahl
Die mexikanische Nationalmannschaft spielt in einem letzten öffentlichen Vorbereitungsspiel [...]

Zum Protest gegen die Zwangsprostitution während der WM

25. April 2006

Das Thema hat es tatsächlich bis in die TV-Nachrichten geschafft. Zwar nur in die Spätvorstellung, aber immerhin.
Anlass des Berichtes war jedoch nicht die vom Deutschen Frauenrat initiierte Kampagne gegen die Zwangsprostitution, sondern die Überlegung der Schweden, die WM zu boykottieren.
Während sich hier in Deutschland Bordellbetreiber und Zuhälter in gieriger Vorfreude die Hände reiben, ist in [...]

Die meisten Touristen sind doch Feiglinge

19. April 2006

So sagte sinngemäss einer der zum jüngsten Selbstmordattentat Interviewten.
Stimmt eigentlich. Die meisten Touristen begeben sich zur Erholung in ferne Länder, und nicht, um dort gemeuchelt zu werden.
Trotzdem, die Aussage hat sich verdammt danach angehört, als wäre der Mensch stolz darauf, in einem lebensgefährlichen Umfeld zu leben. *kopfschüttel*