Attac zur Demo gestern in Rostock
Unsereins muss leider arbeiten und einen Umzug vorbereiten. Dennoch möchte ich die Rettung der Welt nicht Attac und anderen Organisationen allein überlassen, und schon gar nicht den G8-Teilnehmern, letzteres versteht sich sicher von selbst.
So muss also wieder das Blog als Mikro-Verbreitungsplattform herhalten:
Attac hat eine Presseerklärung zur gestern in Rostock stattgefunden habenden Demonstration veröffentlicht, noch detaillierter geht der heute versandte Newsletter auf die Eskalation/Deeskalation ein, aus dem ich ein kurzes Stück zitieren möchte:
Leider kam es am Ziel der Demonstrationen dann zu einer gewaltsamen Aktion aus der Demo heraus. Aus dem Block “Make Capitalism History” heraus wurde von Teilnehmern, die sich zu keiner Zeit in die Vorbereitungen der Demo eingebracht hatten, ein Polizeiauto angegriffen und die beiden darin sitzenden Polizisten verletzt. Daraufhin gingen mehrere Polizeieinheiten in die Demonstration. Darauf reagierten ca. 500 Demonstranten mit Steinwürfen und Feuerwerkskörpern und lieferten sich heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. Danach eskalierte die Si tuation unter Beteiligung beider Seiten weiter. Eine Beruhigung der Lage erfolgte nach aktivem Bemühen um Deeskalation durch die Veranstalter und intensiven Kontakten zwischen Demo-Leitung und Polizei.
Den angesprochenen Block kenne ich nicht, sehr wahrscheinlich will ich ihn auch gar nicht kennenlernen.
Ich finde es immer wieder schade, dass einige wenige faule Eier – vorausgesetzt, die Zahlen stimmen, sprechen wir hier ungefähr von einem verschwindend geringen halben Prozent – dafür sorgen können, dass eine sehr grosse Veranstaltung als nicht mehr friedlich wahrgenommen wird.
Das ist bestimmt nicht die mediale Aufmerksamkeit, die das Anliegen der Demonstranten/-innen positiv befördern kann.
Ab Dienstag findet übrigens in Rostock der G8 Alternativgipfel statt und ich wünsche mir einen auch ohne Ausschreitungen mit viel öffentlicher Aufmerksamkeit begleiteten Kongress: Internationaler G8 Alternativkongress


